Insel-Systeme

Da die Zeiten der Energiegewinnung nicht mit den Zeiten der Nutzung übereinstimmen, ist man oft gezwungen Energie aus dem Stromnetz zu importieren sowie sie bei einem Überfluss zu exportieren.

Jetzt Maßnahmen setzen!

Ein optimiertes Eigenverbrauch-System speichert die überschüssige Energie vor Ort, damit sie bei Bedarf wieder genutzt werden kann. Diese Art der Energiespeicherung wird in Zeiten von sinkenden Einspeisetarife und einem instabilen sowie teuren Netzangebot immer interessanter.

Dabei ist ein Eigenverbrauch-System von einem netzunabhängigen System zu unterscheiden. Da ein netzunabhängiges System nie oder selten an ein Stromnetz angeschlossen ist, muss seine Speicherkapazität überdimensioniert sein, um auch im Worst-Case Energie liefern zu können. Sinnvoll ist dieses System bei z. B. Almhütten.

Bei einem Eigenverbrauch-System ist hingegen stets ein Stromnetz vorhanden, welches mit der Grid-Assist-Funktion nahtlos genutzt werden kann, wenn es zu einer Spitzenlast kommt. Ein Wechselrichtwert wird anhand der Grundlast berechnet.

Die sogenannte Grundlast beschreibt den Verbrauch von Geräten mit niedrigem Strombedarf, welche 24-Stunden ununterbrochen Energie benötigen. Dazu zählen Heizungspumpen, Ladegeräte und Haushaltsgeräte im Standby-Modus. Doch auch um die Nutzung der Photovoltaik-Anlage zu optimieren und das Importieren von Energie zu limitieren, gilt es vor allem die Grundlast ins Visier zu nehmen.

Die Wahl des passenden Systems

Es gibt eine Lösung für jede Ausgangssituation: von ganz einfachen bis hin zu komplexeren Lösungen:

PV-Anlage in Parallelschaltung, AC-gekoppelte PV-Anlage, DC-gekoppelte PV-Anlage oder eine Kombination all dieser Möglichkeiten.